FreeBSD

FreeBSD ist ein freies, unixartiges Betriebssystem aus der BSD-Familie

Sollen OpenSolaris User nun zu FreeBSD wechseln?

Nachem Oracle offiziell die Unterstützung des OpenSolaris Projektes eingestellt hat, stellt sich vielleicht für viele OpenSolaris Anwender die Frage, sollen sie auf den Fork Illumos wechseln. Aber möglicherweise gibt es mit FreeBSD eine weitere attraktive Alternative, FreeBSD enthält einige Features von Solaris wie ZFS und dtrace, sowie einige sehr ähnliche Funktionen.

Der folgende englischsprachige Artikel beleuchtet dieses Thema näher:

http://www.freebsdnews.net/2010/09/03/opensolaris-users-moving-freebsd/

10 Unterschiede zwischen Linux und BSD

Ein Artikel aus dem 10things Blog auf TechRepublic beleuchtet in 10 Punkten die wichtigsten und essentiellsten Unterschiede zwischen Linux und BSD. Wobei mit BSD alle wichtigen Vertreter wie FreeBSD, NetBSD und OpenBSD gleichermaßen abgedeckt sind und unter Linux alle bekannten Distributionen:

http://blogs.techrepublic.com/10things/?p=1709

FreeBSD 8.1 veröffentlicht

FreeBSD 8.1 wurde am Wochenende veröffentlicht. Damit wurde der 8er-Branch von FreeBSD weiter verbessert und seit FreeBSD 8.0 wurden einige neue Features ergänzt:

  • Update ZFS auf v14
  • Unterstützung für NFSv4 ACLs unter UFS und ZFS
  • HAST (Highly Available STorage) framework
  • u.v.a.

Mehr Infos unter http://www.freebsd.org/releases/8.1R/relnotes.html

VirtualBox 3.2 unter FreeBSD

Während unter Linux zwischenzeitlich einige gute Lösungen (KVM, OpenVZ, VMWare Server, VMWare Workstation, VirtualBox und Xen), sowohl aus dem kommerziellen als auch Open Source Umfeld, zum Thema Virtualisierung zur Verfügung stehen, so sah es zumindest bis vor einem Jahr unter FreeBSD eher mager aus. Zwar steht unter FreeBSD mit den Jails seit einigen Jahren eine absolut ausgereifte, hochperformante und leicht gewichtige OS-Level Virtualisierung zur Verfügung (vergleiche auch OpenVZ), doch für den Bereich der Virtualisierung fremder Betriebsysteme konnte man nur auf Lösungen wie QEMU oder Bochs zurückgreifen.

Zwischenzeitlich hat sich das Bild etwas geändert. Genau vor einem Jahr wurde die Open Source Edition von VirtualBox, kurz VirtualBox OSE genannt, nach einer entsprechenden Kraftanstrengung einzelner Entwickler aus dem VirtualBox Projekt und einer Gruppe von FreeBSD Ports Committern in die FreeBSD Ports Collection aufgenommen. Damit hat eine flexible Virtualisierungslösung unter FreeBSD Einzug gehalten.

VirtualBox bietet nicht nur eine auf QT4 basierende grafische Oberfläche, welche eine durchaus mit VMWare Workstation vergleichbare Integration der Gast-Betriebsysteme in die Desktopoberflächen wie Gnome oder KDE ermöglicht, sondern auch umfangreiche, auf den ersten Blick verborgene, Kommandozeilentools, welche die Konfiguration, Steuerung und den Betrieb der Gast-Betriebsysteme auch ohne grafische Oberfläche erlaubt.

Der Schlüssel hierzu sind unter anderem die beiden Kommandos VBoxManage und VBoxHeadless. Bis zur Version 3.1 der VirtualBox OSE, war das ganze mit einem ordentlichen Wermutstropfen versehen, der Remote-Zugriff auf die virtuelle Konsole des Gast-Betriebsystems mittels RDP, wie in der kommerziellen Version von VirtualBox, war nicht möglich. Das erschwert natürlich in manchen Situationen den Umgang mit einem Headless-System. Doch seit Version 3.2, besteht nun in VirtualBox OSE die Möglichkeit mittels VNC auf die virtuelle Konsole zuzugreifen, was nun den Einsatz von VirtualBox z.B. auf einen Server ohne grafische Unterstützung mit X11 nun problemlos ermöglicht.

http://www.virtualbox.org/

Zweiter Grazer BSD Stammtisch

Der zweite Grazer BSD Stammtisch findet am Mittwoch 16. Juni 2010 ab 19:00 CEST im Bierbaron Graz statt.

BSD und UNIX Interessierte aus Graz, aber auch Linux Enthusiasten, welche einmal über ihren Tellerand blicken wollen, sind auch diesmal wieder herzlich willkommen…

http://www.facebook.com/pages/Grazer-BSD-Stammtisch/123675680996837
http://www.bierbaron-graz.at/